Therapeutische Möglichkeiten nach einer Kreuzbandruptur
Das Kreuzband besteht aus zwei Bändern im Kniegelenk. Diese stabilisieren den unteren Schenkel nach hinten, vorne sowie bei Drehungen. Des Weiteren melden die beiden Bänder die Gelenkstellung. Sie leiten somit die muskuläre Führung des Kniegelenkes.
Die Bänder können bei Unfallsituationen reißen. Das tritt insbesondere bei der Torsion von Oberschenkel gegen Unterschenkel zusammen mit einer Beugung des Knies auf. Riskante Sportarten sind Handball, Fußball, Skifahren und Unihockey. Es kommt jährlich zu einem Riss pro tausend Menschen. Begleitend treten oft Verletzungen von Innenband, Knorpel sowie Meniskus auf.
Als Folge des Risses büßt das Kniegelenk an Stabilität ein. Risikosportarten können nicht mehr ausgeübt werden. Die Arthroserate steigt deutlich an.
Therapiemöglichkeiten
Konservatives Therapieverfahren
Die nichtoperative Behandlung fördert die Stärkung der Muskulatur. Diese soll den Stabilitätsverlust kompensieren.
Voraussetzungen sind, dass das Knie nicht zu sehr an Stabilität eingebüßt hat und keine weiteren Verletzungen vorhanden sind. Sportarten, die eine große Kniegelenkstabilität voraussetzen, sind dann nicht mehr möglich.
Kreuzbanderhaltende Operation
Die dynamisch intraligamentäre Stabilisation wurde von unserem Mitarbeiter Prof. Stefan Eggli entwickelt sowie 2013 publiziert. Die Operation wurde bisher mehr als viertausendmal in Europa angewandt. Das Band wird bei der Operation erhalten und zum Wiederzusammenwachsen gebracht. Die bisherige Funktion wird erhalten.
Voraussetzungen sind junge Patienten, ein frischer Riss im oberen Drittel des Bandes und die Absicht, auch zukünftig entsprechenden Sport auszuüben.
Ersatz des Kreuzbandes
Bei einer herkömmlichen Kreuzbandplastik wird ein gerissenes Band beseitigt und durch Körpergewebe oder durch Gewebe eines Spenders ersetzt. Der Nachteil dieser Methode im Vergleich zur dynamisch intraligamentären Stabilisation ist der Ausfall der Propriozeption, welche die Leitung der Muskulatur erlaubt.
Kontaktaufnahme
Kompetenzzentrum Kniechirurgie Sonnenhof Bern (http://www.kreuzbandplastik.ch). Sie interessieren sich für die Behandlung eines Kreuzbandrisses? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Sie erreichen uns per Fernsprecher mit der Telefonnummer 41 (0)31 358 12 53 sowie via E-Mail unter der Adresse knie@sonnenhof.ch. Die Adresse ist: Orthopädie Sonnenhof, Buchserstrasse 30 in 3007 Bern.
Auf der Seite www.kreuzbandplastik.ch/#!konservative-behandlung/c1pna erfahren Sie alles über Kreuzbandplastik
Das Kreuzband besteht aus zwei Bändern im Kniegelenk. Diese stabilisieren den unteren Schenkel nach hinten, vorne sowie bei Drehungen. Des Weiteren melden die beiden Bänder die Gelenkstellung. Sie leiten somit die muskuläre Führung des Kniegelenkes.
Die Bänder können bei Unfallsituationen reißen. Das tritt insbesondere bei der Torsion von Oberschenkel gegen Unterschenkel zusammen mit einer Beugung des Knies auf. Riskante Sportarten sind Handball, Fußball, Skifahren und Unihockey. Es kommt jährlich zu einem Riss pro tausend Menschen. Begleitend treten oft Verletzungen von Innenband, Knorpel sowie Meniskus auf.
Als Folge des Risses büßt das Kniegelenk an Stabilität ein. Risikosportarten können nicht mehr ausgeübt werden. Die Arthroserate steigt deutlich an.
Therapiemöglichkeiten
Konservatives Therapieverfahren
Die nichtoperative Behandlung fördert die Stärkung der Muskulatur. Diese soll den Stabilitätsverlust kompensieren.
Voraussetzungen sind, dass das Knie nicht zu sehr an Stabilität eingebüßt hat und keine weiteren Verletzungen vorhanden sind. Sportarten, die eine große Kniegelenkstabilität voraussetzen, sind dann nicht mehr möglich.
Kreuzbanderhaltende Operation
Die dynamisch intraligamentäre Stabilisation wurde von unserem Mitarbeiter Prof. Stefan Eggli entwickelt sowie 2013 publiziert. Die Operation wurde bisher mehr als viertausendmal in Europa angewandt. Das Band wird bei der Operation erhalten und zum Wiederzusammenwachsen gebracht. Die bisherige Funktion wird erhalten.
Voraussetzungen sind junge Patienten, ein frischer Riss im oberen Drittel des Bandes und die Absicht, auch zukünftig entsprechenden Sport auszuüben.
Ersatz des Kreuzbandes
Bei einer herkömmlichen Kreuzbandplastik wird ein gerissenes Band beseitigt und durch Körpergewebe oder durch Gewebe eines Spenders ersetzt. Der Nachteil dieser Methode im Vergleich zur dynamisch intraligamentären Stabilisation ist der Ausfall der Propriozeption, welche die Leitung der Muskulatur erlaubt.
Kontaktaufnahme
Kompetenzzentrum Kniechirurgie Sonnenhof Bern (http://www.kreuzbandplastik.ch). Sie interessieren sich für die Behandlung eines Kreuzbandrisses? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Sie erreichen uns per Fernsprecher mit der Telefonnummer 41 (0)31 358 12 53 sowie via E-Mail unter der Adresse knie@sonnenhof.ch. Die Adresse ist: Orthopädie Sonnenhof, Buchserstrasse 30 in 3007 Bern.
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